Chronik

Gründung

Bereits Ende der 50 Jahre, als die Narrenzunft noch nicht existierte, wurden in Kappel von den damaligen Vereinen Umzüge und Fasnetsveranstaltungen durchgeführt, die leider mangels Interesse bald wieder eingestellt wurden. Da man die Fasnet in Kappel aber nicht sterben lassen wollte, trafen sich am 9. April 1960 die im Gründungsprotokoll aufgeführten Männer und Frauen im "Gasthaus zum Schauinsland", um die "Goldgräberzunft" aus der Taufe zu heben, und die Vereinsführung zu wählen.  (Siehe Gründungsprotokoll)

Der Name der Zunft musste im selben Jahr allerdings wieder umbennat werden da sich herausstellte, dass in Todtnauberg bereits eine Zunft mit gleichem Namen existierte.

So wurde unsere Zunft von nun an in "Zunft der Erzgräber" umbenannt, was wegen des Bergbaus am Schauinsland auch naheliegend war. Leider fehlte es noch an der Originalität des Kostüms. So suchte man also erneut nach einem neuen Zunftnamen und kam dann auf den Namen "Schauinsländer Berggeist.

1962

Bei der Fasnetseröffnung am 11.11.1962 wurden im "Gasthaus zum Schützen" in Kappel das Urhäs der Schauinsländer Berggeister mit Maske durch Karl Ritter vorgestellt. Das Urhäs selbst wurde vom Zunftrat entworfen und von der damaligen Zunftschneiderin Mina Näher gefertigt. Wegen der Feuergefährlichkeit des damaligen Umhangs, der aus Hanf bestand, wurde 1964 das heutige gelb/grüne Bollero entworfen und angefertigt. Die Holzmaske wurde damals übrigens gemeinsam von Hans Puscha und Maskenschnitzer Spiegelhalter aus St. Peter entworfen.

Am 17.06.1962 hat man im "Gasthaus zum Schützen", der außer der "Herderhütte" und dem "Gasthaus zum Schauinsland" als Zunftlokal bestimmt wurde, neu gewählt. Paul Supa der erste Vereinsvorsitzende der Zunft wurde bereits nach zweijähriger Amtszeit abgelöst.

Der neue Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

Zunftmeister - Erwin Brüstle

2. Vorstand - Karl Risterer

Kassiererinnen  - Hildegard Hoederath, Hermine Riesterer und Agnes Ritter

Schriftführer - Leo Neumann

Kassenprüfer  - Adolf Schweizer und Karl Ritter

Beisitzer - Josef Rees, Rudi Rast und Luise Schweizer.

Die Vorstandschaft wurde damals auf zwei Jahre gewählt.

Ein Zunftwappenmotiv wurde nach langem suchen vom damaligen 1. Vorsitzenden Erwin Brüstle im Gemeinde- und Landesarchiv in Karlsruhe gefunden. Bis zurück ins Jahr 1766 wurden sämtliche Motive überprüft, letzendlich enschied man sich dann für das Wappen " Kirche zwischen zwei Tannen". Aus dieser Vorlage ging auch das heutige Zunftwappen hervor, allerdings mit der Ergänzung der Holzmaske der Schauinsländer Berggeister im Hintergrund.

 

Der Hausorden wurde 1962 von Richard Fahr, in Zusammenarbeit mit dem damaligen Zunftmeister Erwin Brüstle, entworfen.

 

Der Hausorden wird jedem aktiven Mitgleid ab 16 Jahren bei der Aufnahme ins Häs bei der 11.11.- Feier überreicht.

Nach der Fertigstellung der Turn- und Festhalle in Kappel, übrigens eine der ersten Hallen im Dreisamtal, erlebte die Narrenzunft ihren wirtschaflichen Aufschwung. In den Jahren der närrischen Hochkonjuktur wurden jedes Jahr bis zu sechs Veranstaltungen in der Kappler Halle durchgeführt, die im Dreisamtal und Umland bis in die 80 Jahre hinein großen Anklang fanden. Auch die Mitgliedzahlen des Vereins entwickelten sich natürlich. Ständig kamen neue Hästräger dazu und bereits 1962 wurden die ersten beiden Junghästräger in die Zunft aufgenommen.

 

Bild - Fasnet 1963
Zunftmeister Erwin Brüstle mit seinen Pagen Ursula Würger (verheiratete U. Ritter, Gründungsmitglied) und Barbara Näher (verheiratete B. Weber) in der neuen Kappler Festhalle.

1970

 

Das 10 jährige Jubiläum wurde erstmals mit einem großen Festumzug, an dem über 30 Zünfte und Musiker beteiligt waren, umrahmt.

 

Bild - Festumzug 1970

Zunfträte v. links n. rechts: Gerhard Wiesler, Karl Ritter, Hans Puscha und Ehrenzunftrat Oskar Näher.

 

Zum 10 jährigen Jubiläum im Jahre 1970 wurde das heutige Narrenspiel bei unserer Patenzunft im Kurhaus in Kirchzarten uraufgeführt. Das Narrenspiel, klopfen mit Bengel und Kochlöffel, wurde von unserem langjährigen Vorstandsmitglied und Ehrenzunftrat Oskar Näher eingeführt.

 

1972

Nach dem die Narrenzunft Kappel 1969 den Antrag stellte in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) aufgenommen zu werden, mussten sie allerdings die Aufnahme erst bestehen; dies geschah in einer sogenannten dreijährigen Probezeit als Gastzunft.

Beim 13. Narrentag am 23.01.1972 in Rheinfelden war es dann soweit, die Schauinsländer-Berggeister wurden in den Verband der Oberrheinischen Narrenzünfte (VON) aufgenommen. Bei der feierlichen Aufnahme waren der "Musikverein Kappel", sowie unsere Patenzünfte die "Kirchzartener Höllenzunft" und die "Narrengilde Oberried" anwesend. Die Narrenzunft musste damals das Versprechen abgeben, auf "Brauchtum" und auf eine "saubere Fasnet" zu achten.

Der Verband Oberrheinischer Narrenzünfte wurde 1937 gegründet, er hat derzeit 84 Verbandszünfte mit über 270 Narrengruppen und ca. 15.000 aktive Hästräger.

 

Schon wenige Tage nach der Aufnahme in den VON genau am 05.02.1972, durfte Zunftmeister

Erwin Brüstle den Präsidenten des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte, Herrn Frieder Baldringer, im Rahmen einer Fasnetsveranstaltung in der Kappler Halle begrüßen. Präsident Baldringer, der Mitglied und großer Förderer der Narrenzunft Kappel war, ernannte an diesem Abend Zunftmeister Erwin Brüstle zum Oberzunftmeister, und seinen Stellvertreter Rudi Rast zum Zunftmeister.

 

 

Bild - Zunftabend 1972

Oberzunftmeister Erwin Brüstle mit seinen Pagen Roswita Birkle und Birgit Trescher.

 

 


 

Geehrt wurden an diesem Abend duch die Verleihung des Verbandsordens:

 

  Gold       -       Oskar Näher

  Silber     -       Karl Riesterer (damaliger Kassierer)

  Bronze   -       Erwin Brüstle ( damaliger Oberzunftmeister)

                          Hans Puscha (damaliger Zeremonienmeister)

Die damaligen Fasnachtsveranstaltungen in der Kappler Halle fanden bei der Bevölkerung im Umland so großen Anklang, dass die Halle bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen ausgebucht war.

 

Bild - Fasnetbeerdigung

Einer der früheren Höhepunkte in der Kappler Halle war die Fasnetbeerdigung von "Ignaz Fasnet", geleitet von Zeremonienmeister Hans Puscha.

 

Erst nachdem im Dreisamtal, wo die Zünfte ihre Fasnetveranstaltungen überwiegend in den Wirtschaften feierten, weitere Hallen gebaut wurden, lies der Besuch von auswärtigen Gästen bei den Veranstaltungen in Kappel etwas nach. So erheiterten die "Schauinsländer-Berggeister" die Bevölkerung an der Fasnet mit ihren beliebten Bunten Abenden später Brauchtumsabend benannt, welche mit dem Zunftabenden, Kinderfesten und Fasnetbeerdigungen sehr erfolgreich bis in die 80 Jahre hinein waren.

 

Aber auch im sozialen Bereich war die Narrenzunft sehr aufgeschlossen. So konnte 1976 nach einer Tanzveranstaltung in der Halle der stattliche Geldbetrag von 4.118,00 DM zu gunsten der damaligen "Aktion Sorgenkind" übergeben werden.

 

 

Bild - 1976 Tanzveranstaltung

zu gunsten der " Aktion Sorgenkind

 

 

Des weiteren wurden in den darauffolgenden Jahren Spenden für einen Kinderspielplatz in Kappel an die Ortsverwaltung, und für die neue Orgel an die Kirchengemeinde Kappel überreicht.

1982 - 1984

Bei der Generalversammlung 1982 trat Oberzunftmeister Erwin Brüstle nach 21 jähriger Amtszeit von seinem Amt als Oberzunftmeister zurück, und beendete seine aktive Mitgleidschaft in der Narrenzunft Kappel. Neuer Vorsitzender wurde Reinhold Bernhard, der bereits schon einige Jahre dem Zunftrat angehörte. Unter seiner Leitung wurde am 29. Juli 1984 im Rahmen eines Sommerfestes die längst überfällige Zunftstube der " Schauinsländer-Berggeister" im Gasthaus zum Schauinsland eingeweiht. Zu diesem Anlass waren viele Gäste aus den verschiedensten Narrennestern des Deisamtales und Freiburg, sowei einige Mitglieder des Verbandspräsidiums anwesend.

1985

Unter der Vereinsführung von Zunftmeister Reinhold Bernhard feierte die Narrenzunft Kappel 1985 das 25 jährige Jubiläum in der Kappler Halle.

Beim Festbankett am 18. Januar wurden zahlreiche aktive und passive Mitglieder für 11 und 22 jährige Verinszugehörigkeit geehrt.

 

Bild - Jubiläumsjahr 1985 ( Zunftrat von links oben)

Beisitzer Josef Steiert, Schriftführer Hans-Peter Seemann,

Beisitzer Georg Schweizer, Ehrenzunftrat Oskar Näher, Kassierer Oskar Martin,

Oberzunftmeister Reinhold Bernhard Zeremonienmeister Achim Weber.

Es fehlen Zunftmeister Rudolf Rast, Beisitzer Manfred Minuth und Dieter Schlicksupp

Noch im Jubiläumsjahr trat auch Oberzunftmeister Reinhold Bernhard nach Vollendung seiner 3 jährigen Amtszeit zurück, und überlies die Vereinsführung der nächsten Generation.

Bei der Generalversammlung 1985 wurde der bisherige Zeremonienmeister Achim Weber zum neuen Vorsitzenden gewählt. Schon damals verspürte man in Kappel einen leichten Rückwärtstrend was die Fasnetsveranstaltungen in der Halle betraf, und so musste man sich Gedanken machen, was geändert bzw. verbessert werden konnte. So wurden verschiedene Veranstaltungen von der Halle, wie die 11.11.- Feier und die Fastnachts-Beerdigung, in die Gasthäuser verlegt. Auch die Anzüge des Zunftrates hatten eine Änderung nötig, denn nach so langer Zeit wechselte nicht nur der eine oder andere Zunftrat, sonder auch die Mode.

1990 - 1991

So entschied man sich 1990 neue Anzüge schneidern zu lassen und die alten Narrenkappen duch geeignete Hüte zu ersetzen. Durch diese Entscheidung kam die Narrenzunft erstmals in einen finanziellen Engpass, da die folgende Fastnacht 1991 duch den Golfkrieg fast Bundesweit abgesagt wurde. Dies hatte zur Folge, dass auf viele Zünfte nicht nur große finanzielle Verluste, sonder auch Kosten zu kamen, da sie vertragliche Verpflichtungen nachkommen mussten. Für die Schauinsländer-Berggeister hielt sich der Schaden damals noch in Grenzen.

Die Mitgliedszahlen der aktiven Hästräger und Zunfträte bleiben all die Jahre auf dem gleichen Stand, man wollte aus Kostengründen die Anzahl der aktiven Mitglieder, wie auch in der Vergangenheit schon, generell nicht erhöhen. Lediglich die Anzahl des Junghäs lies aufgrund der Bevölkerungsstruktur etwas nach, wobei die Zahl der passiven Mitglieder ständig leicht anstieg.

Bei der Generalversammlung 1991 im "Gasthaus zum Schauinsland" stellte der damalige 1. Vorsitzende (OZM) Achim Weber, nach 6 jähriger Amtszeit, seinen Postern leider wieder zur Verfügung. Gleichzeitig lies er sich zur Wahl als 2. Vorsitzende (Zunftmeister) aufstellen, welche er für sich entscheiden konnte. Zum neuen 1. Vorsitzenden (OZM) gewählt wurde der langjährige Schriftführer der Zunft Hans-Peter Seemann. Dies hatte zur Folge, dass die Vorstandschaft total umorganisiert werden musste, was durch die Bereitschaft der einzelnen Mitglieder aber kein Problem darstellte.

1993

Auf  den neuen Zunftmeister der Narrenzunft Kappel kam eine große Aufgabe zu, die Planung und Durchführung des " 33 jährigen Jubiläums" im Jahre 1993. Dieses Fest sollte für die Kappler Fasnet etwas besonderes werden, denn die Vorstandschaft der Narrenzunft beschloss, ein dreitägiges Jubiläumsfest mit großem Umzug durchzuführen. Es sollten alle Verbandszünfte der Vogtei "südlicher und mittlerer Breisgau", zu der auch unsere Zunft gehört, sowie alle befreundeten Zünfte und Musiken aus nah und fern eingeladen werden. Beim Festbanket am 5. Februar 1993 wurden zahlreiche Mitglieder für 11, 22 und 33 jährige Mitgliedschaft geehrt, und Erwin Brüstle, der die Zunft 21 Jahre geführ hatte, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Am Samstag den 6. Februar waren die "Feldberger Spitzbuben" in einer total überfüllten Kappler Halle zu Gast und am Sonntag den 7. Februar standen bei herrlichem Wetter zahlreiche Gäste an Kappels Straßen und bestaunten die ca. 1500 Maskenträger und Musiker beim bisher gröten Straßenumzug in Kappel. Zu diesem Jubiläum sollte auch eine neue Zunftfahne angeschafft werden um an die Kappler Bevölkerung verkauft zu werden. Die künstlerische Gestaltung für die Fahne wurde Benedikt Schaufelberger in Auftrag gegeben.

1994 - 1995

Am 22. Januar 1994 übernahmen die Schauinsländer Berggeister mit dem damaligen Oberzunftmeister Hans Peter Seemann die Patenschaft der Narrenzunft " Waldgeister Stegen" die anlässlich ihres 11 jährigen Jubiläums in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte aufgenommen wurden. Bei der Generalversammlung im Mai 1994 standen wieder Vorstandswahlen an. Georg Schweizer, Mitglied der Zunft seit Kindesjahren, wurde zum neuen Oberzunftmeister gewählt. Auf Ihn kam eine schwierige Aufgabe zu, denn er übernahm die Zunft genau in dem Jahr, in dem die Kappler Halle wegen Sanierungsarbeiten geschlossen wurde. Dies bedeutete für den Verein natürlich wieder eine erhebliche Umsatzeinbuße, da die Veranstaltungen zur Fasnet 1995 in der Kappler Halle nicht stattfinen konnten. 

 

 

 

Bei der 875 Jahrfeier der Stadt Freiburg im Jahre 1995 vertrat die Narrenzunft Kappel zusammen mit der "Forschergruppe Steiber" den Stadtteil Kappel bei einem historischen Festumzug durch Freiburg. Die Narrenzunft Kappel und die Forschergruppe Steiber haben zusammen ein Bergwerkswagen hergerichtet der den Bergbau in Kappel darstellt.

Im Jahre 1995 hat Oberzunftmeister Georg Schweizer bei der Jahreshauptversammlung den Antrag gestellt, beim Amtsgericht Freiburg die Gemeinnützigkeit zu beantragen. Dazu musste allerdings die alte Satzung der Zunft überarbeitet und geändert werden. Die neue Satzung wurde bei der Jahreshauptversammlung am 26. April 1996 im Gasthaus zum Schauinsland von den Mitgleider anerkannt, und so stand auch der Zustimmung des Amtsgerichtes, was die Gemeinnützigkeit betraf, nichts mehr im Wege.

2003 - 2004

Im April 2003 wird Dieter Schlicksupp der seit 40 Jahren Mitglied in der Narrenzunft ist zum Ehrenmitglied ernannt, er war Jahrelang als Beisitzer in der Vorstandschaft tätig, auch Manfred Minuth wurde nach Beendigung seiner über 40 jährigen aktiven Laufbahn im Jahre 2004 zum Ehrenmitglied ernannt, er war lange Jahre in der Vorstandschaft tätig, zuletzt als Kassierer.

Beim 44. jährigen Jubiläum der Narrenzunft Kappel wurde im Januar 2004 wie auch schon beim 11, 22 und 33. jährigen Jubiläum wieder ein Umzug in Kappel durchgeführt, es waren 108 Gruppen mit ca. 2500 Narren und Musikern am Start. Dies war eine der größten Veranstaltungen die bisher in der Geschichte Kappels stattgefunden hat, natürlich ging dieser Großveranstaltung auch ein Festbankett in der närrisch geschmückten Halle voraus bei dem zahlreiche Ehrengäste anwesend waren, wie üblich wurden an diesem Abend wieder zahlreiche Ehrungen aktiver und passiver Mitglieder durchgeführt.

Nach seiner 10 jährigen Amtszeit gab Georg Schweizer bei der Jahreshauptversammlung im April 2004 sein Amt als erster Vorstand ab und übernahm den Posten des Stellvertreters.

Mario Stihl kandidierte als Hästräger und wurde fast einstimmig zum neuen Zunftmeister gewählt, er lenkte 5 Jahre die Geschichte des Vereins.

2009 - 2010

An der Jahreshauptversammlung im April 2009 wurde Jörg Andris zum neuen Vorsitzenden gewählt, er ist mittlerweile der achte  Zunftmeister der Narrenzunft Kappel .

Bei der 11.11 Feier im November 2009 wurden anlässlich des bevorstehenden 50. jährigen Jubiläums zahlreiche Gäste zum Festbankett in der Kappler Halle eingeladen. Nach einer köstlichen Narrensuppe und einem bunten Bühnenprogramm wurden wieder zahlreiche passive wie auch aktive Mitglieder für ihre 11,22,und 33 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Horst Steiert beendete seine 34 jährige aktive Laufbahn als langjähriger Beisitzer in der Vorsatandschaft, auch er wurde vom neu gewählten OZM Jörg Andris als Ehrenmitglied ernannt. Nach der traditionellen Narrenlichtübergabe wurden wie alljährlich die neuen Hästräger in den Verein aufgenommen.

 

Im Jahre 2010 feierte die Narrenzunft Kappel unter der Leitung von Jörg Andris das 50 jährige Vereinsjubiläum wieder mit einem großen Narrenumzug, diesmal noch größer, über 130 Gruppen mit ca. 3000 aktiven Hästräger und Musikern und über 2000 Zuschauern die den närrischen Wurm durch Kappel bestaunten. Das Dorf war absolut in närrischer Hand und in einem Ausnahmezustand.

Großer Zuspruch und große Unterstützung erhielt die Narrenzunft Kappel vom Ortsvorsteher Hermann Dietmers der damals neu im Amt war.

 

Im Jahre 2010 wurde auch das traditionelle Scheibenschlagen das jedes Jahr 14 Tage nach Fasnet im Kleintal am Meierberg statt fand in den unteren Teil des Dorfes an´s Eschewegle verlegt, was den Zuschauern natürlich sehr entgegen kam.

2015

Im Jahre 2015 feierten die Schauinsländer Berggeister ihr 55 jähriges Jubiläum, welches allerdings ohne Umzug gefeiert wurde. Am 09.01.2015 wurde ein Jubiläumsabend mit zahlreichen, geladenen Gästen und einem kleinen närrischen Programm, in der Halle in Kappel gefeiert. Am 10.01.2015 feierte die Zunft dann mit vielen anderen Zünften aus Nah und Fern das Jubiläumsopening, somit war es ein gelungenes Jubiläums Wochenende.

Bei der Generalversammlung im April 2015 gab Jörg Andris nach 6 Jahre als 1. Vorstand, 2 Jahre als Kassierer und 4 Jahre als Beisitzer  sein Amt als 1. Vorstand und Vorstandsmitglied ab. Somit musste ein neuer 1. Vorstand gewählt werden, was leider nicht so einfach war. Durch mehrere Sitzungen wurde beschlossen eine Neufassung der Satzung vorzunehmen und den Verein mit eienem Dreierteam zu führen. Somit wurden in das Amt der geschäftsführenden Vorstandschaft Georg Schweizer, als Vorstand für fasnächtliche Veranstaltungen, Marius Birkle als Kassierer und Manuel Weber als unser Zeremonienmeister gewählt.

Bisherige Zunftmeister der Narrenzunft
" Schauinsländer Berggeister "

Von  1960 - 1962   Paul Supa

von  1962  - 1982    Erwin Brüstle

von  1982  - 1985    Reinhold Bernhard

von  1985  - 1991    Achim Weber

von  1991  - 1994    Hans-Peter Seemann

von  1994 - 2004    Georg Schweizer

von 2004 - 2009    Mario Stihl

von 2009  - 2015     Jörg Andris

 

Seit 2015 Dreierteam an der Vereinsspitze

-  Georg Schweizer
-  Marius Birkle

-  Manuel Weber    

Kontakt / Postanschrift

Schauinsländer Berggeister e.V.

Freiburg - Kappel 

 

C/o Astrid Schweizer

Am Tannenhain 6
79254 Oberried

info@schauinslaender-berggeister.de

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