Die Entstehung
Am 9.April 1960 trafen sich die im Gründungsprotokoll aufgeführten 21 Männer und 19 Frauen im "Gasthaus Schauinsland" in Freiburg-Kappel um die Goldgräberzunft aus der Taufe zu heben. Der Name der Zunft mußte im selben Jahr wieder umbenannt werden, als sich herausstellte, daß in Todtnauberg bereits eine Zunft mit gleichem Namen bestand. Unsere Zunft wurde von nun an in "Zunft der Erzgräber" umbenannt. Es fehlte aber an der Originalität des Kostüms. Man ersann sich einen neuen Zunftnamen und kam - was naheliegend war - auf den Namen "Schauinsländer Berggeist".
Am 11.11.1962 war es dann soweit, im Gasthaus Schützen in Kappel wurde das Urhäs der Schauinsländer Berggeister mit Maske durch Karl Ritter vorgestellt. Die Maske wurde gemeinsam von Hans Puscha und Maskenschnitzer Spiegelhalter aus St.Peter entworfen. Das Urhäs selbst wurde vom Zunftrat entworfen und von der damaligen Zunftschneiderin Mina Näher gefertigt. Der Umhang bestand anfangs aus Hanf, wegen der Feuergefährlichkeit des Hanfes wurde 1964 das heutige gelb-grüne Bolero angefertig.
Zum 10jährigen Jubiläum wurde 1970 das heutige Narrenspiel - das Klopfen mit Holzbengel und Holzlöffel - vom damaligen Zunftrat Oskar Näher eingeführt.
Am 23. Januar 1972 wurden die "Schauinsländer Berggeister" beim Narrentag in Rheinfelden in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) aufgenommen. Als Patenzünfte waren die "Narrengilde Oberried" (Grützsteinschreck) uns die "Kirchzartner Höllenzunft" sowie der Musikverein Kappel anwesend.


